Das Magazin des bayerischen
Cimbern-Kuratoriums

Cimbernland-Archiv

Cimbernland, Ausgabe 8/1986

Zum Inhalt

Pünktlich zur Jahresmitte erscheint Heft 8 der immer beliebter werdenden Vereinszeitschrift "Cimbernland". Schwerpunkt der neuen Nummer sind die landschaftlichen und geschichtlichen Schilderungen von Hans Leck über "Deutsche Sprachinseln in Welschtirol". Sie sind 1884 in Stuttgart erschienen und zeigen natürlich den Wissensstand der damaligen Zeit. Kennern der Materie fällt sicher auf, daß der Hinweis über die Besiedelung von Folgaria (Seite 58 bzw. 148) unter Friedrich von Wangen der Korrektur bedarf: Die Brüder Ulrich und Heinrich kamen nicht aus Bozen, sondern aus dem benachbarten Posen oder Posina. Ebenfalls in reprint-Verfahren und so mit den Satzfehlern des Originals behaftet ist der Artikel "Der Ursprung von Badia Calavena" aus der Feder des Unterzeichneten wiedergegeben. Er erschien zum erstenmal in der Zeitschrift "Terra Cimbra" im Juli 1980, die Bilder stammen von dem unvergessenen Gianni Faé, der Jahre Bürgermeister seines Heimatortes war. Zwei historische Aufnahmen über den Besuch von Tuchhändlern aus Verona verdanken wir dem Besitzer des Hotels "All Amicizia" in Roana, Francesco Rebeschini. Ein Erinnerungsbild vor dem "Vilserwirt" in Hohenthann erinnert an den Besuch der "Scuola Media" von Roveré Veronese in Bayern. Leserstimmen, die sich fast ausschließlich mit dem im Heft 7 wiedergegebenen Artikel "Die letzten Cimbern lassen grüßen" befassen, bekunden das Interesse an der auch zeitnahen Berichterstattung unserer Zeitschrift. Das Titelbild zeigt diesmal die Trachtengruppe der "Holzhockar" von Sappada-Pladen beim Tanz auf der Wiese und rundet das Spektrum der Sprachinseln im venedisch-friauler Alpenbogen ab.

Landshut, im Juni 1987

Hugo F. Resch

Ausgabe 8 Jahrgang 1986 zum Online-Lesen

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